Die Interessengemeinschaft Norddeutscher Jazzclubs wurde 1994 im Jazzkeller des Vereins "Jazz Und Kunst Celle" gegründet, zunächst ohne Namensgebung (der Name "IG Jazz-Nord entstand erst 1997).

12 norddeutsche Jazzclubs nahmen an dem Treffen teil. Die Idee war, mal über den Zaun zu schauen, was die Anderen so machen. Sehr schnell fanden alle Beteiligten ein großes Interesse an weiteren Treffen.

Durch Mund-zu-Mund-Propaganda kamen weitere Clubs dazu, von Bielefeld bis Berlin. Die Veranstaltungen waren jeweils so geplant, dass neben Fachthemen ein Jazzclub kennengelernt, eine Stadt besichtigt und ein Jazzkonzert besucht wurde. Wichtig war stets, dass genug Zeit für persönliche Gespräche blieb.

Immer konnte jeder Teilnehmer Erkenntnisse und Eindrücke mitnehmen über GEMA, AST, KSV und administrative Probleme.

Es kamen schnell Kontakte und Freundschaften zustande, die der eigenen Vereinsarbeit sehr hilfreich sein konnten. Auch gab es für die Clubs die Gelegenheit, ihre Hausbands zu präsentieren, zum Beispiel anlässlich der STREETPARADE CELLE.
Beim 11ten Treffen in Rendsburg kam die Deutsche Jazz Föderation dazu. Der damalige Vorsitzende, Peter Loock, referierte zu den Themen Vertragsrecht, Ausländersteuer, GEMA und Künstlersizialkasse. Anlässlich dieser Veranstaltung wurden die meisten Teilnehmer der IG Jazz-Nord Mitglied der Deutschen Jazz Föderation, seitdem gilt ein ermäßigter Beitragssatz für IG-Nordclubs.