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    IG Jazz-Nord    

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 entfällt: Bad Oldesloe, 05./06.09.2026

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Jazz-News

  • Pierre-Antoine Savoyat | Le Monde Merveilleux De Pépito – Thousand Shades Of A Clown
    07. Mai 2026
    Seine Musik ist poetisch, voller Schichten, die sich sanft übereinanderlegen. Sie öffnet Räume für Schönheit, Ausdruck, Farben und Emotionen. Der französische Trompeter und Komponist Pierre-Antoine Savoyat und sein um drei Gäste wie etwa die Sängerin Lynn Cassiers erweitertes Quartett Le Monde Merveilleux de Pépito haben auf „Thousand Shades Of A Clown“ vielleicht nicht 1000 Schattierungen […]
  • Wolfgang Haffner – Music
    07. Mai 2026
    Als Wolfgang Haffner vor mehr als 40 Jahren die Szene betrat, waren Schlagzeuger, die rocken und swingen konnten, noch rar gesät – und so galt Haffner, der anfangs in der Band von Albert Mangelsdorff zu hören war, schnell als Sensation. Sein Debüt als Bandleader folgte 1999 mit dem Album „Music“. Ein knackiger Fusionsound, bei dem […]
  • Eivind Aarset – Strange Hands
    07. Mai 2026
    Manchmal passiert es bei Konzerten, dass Eivind Aarset so richtig aus sich heraus geht. Dann verliert er seine dynamische Vorsicht und lässt Klanggebirge wachsen, monumentale Drones oder wuchtige Eruptionen mit driftenden Sounds. „Strange Hands“ erinnert ein wenig an diesen Esprit des Post-Rocks, auch wenn der Höreindruck im Studio klarer und ausgewogener wirkt als eine Bühnenexplosion. […]
  • 6: Cologne Jazzweek
    05. Mai 2026
    2026 findet die Cologne Jazzweek vom 5. bis 11. September zum sechsten Mal statt.
  • Guggenheim-Fellow: Ingrid Laubrock
    05. Mai 2026
    Die seit 2008 in Brooklyn, New York, lebende Saxofonistin Ingrid Laubrock bekommt 2026 das Guggenheim-Stipendium.
  • Frankfurt: Deutsches Jazzfestival 2026
    05. Mai 2026
    2026 findet das Deutsche Jazzfestival Frankfurt vom 13. bis 17. Oktober statt.
  • Köln: Houbara Resonanzen Iran
    05. Mai 2026
    Das Festival Houbara Resonanzen Iran findet am 30. und 31. Mai im Kölner Stadtgarten statt.
  • Bayern: Fördertour des Jazzverbands
    05. Mai 2026
    Das Trio Solaire bekommt die Fördertour des Bayerischen Jazzverbands.
  • Jazz und Anderes im Radio
    04. Mai 2026
    Features und Konzertmitschnitte aus Jazz, World Music, Neuer Musik u.a.
  • Jazz und Anderes im Fernsehen
    04. Mai 2026
    Konzerte, Dokumentationen, Porträts und Magazine im TV

Allgemeines zum Thema Jazz

Die Entstehungsgeschichte des Jazz geht bis ins Jahr 1917 zurück. Dieser Musikstil ist dem Blues und der Musik der farbigen Sklavenarbeiter entlehnt. Folgende charakteristische Merkmale zeichnen sich ab:

  1. Die Persönlichkeit des Musikers steht im Vordergrund; der Interpret äußert mittels Stimme oder Instrument das, was er selbst erlebte und erfuhr.
  2. Die Improvisation, entweder frei oder nach musikalischer Vorgabe, und entweder von einem oder mehreren Instrumenten, quasi kollegial, ausgeführt, wird als Ausdrucksmittel verwendet.
  3. Die spontanen, unvermittelten, gefühlsgeladenen Interaktionen sorgen für einen spannenden, abwechlungs- und erlebnisreichen musikalischen Verlauf der Session.
  4. Die faszinierende Einmaligkeit der jeweiligen musikalischen Darbietung ist ein einzigartiges, in dieser speziellen Form nicht wieder zu erlangendes musikalisches Ereignis.
  5. Die Rhythmik ist der zentrale Aspekt, dem eine besondere Ausdruckskraft innewohnt. Der Pulsschlag der ehemals in Gefangenschaft geratenen Sklaven tritt hervor, der nunmehr frei zur Entfaltung gebracht wird.
  6. Der raue Stimmklang der Sänger bzw. der gefühlsgeladene Schrei nach Gerechtigkeit, nach der die Seele lechzt, tritt hervor.
  7. Die Tongebung orientiert sich am offenen Vokal.

Der Jazz eröffnete ganz neue, allumfassende Möglichkeiten, sämtliche Musiksparten betreffend. Die Verschmelzung von afroamerikanischen Elementen der Volksmusik, wie z.B. gefühlsgeladene Rhythmik, freie Improvisation, offene Tongebung (siehe Negro Spiritual, Worksong, Blues) mit europäischen Bestandteilen, wie z.B. Tonsystem, Melodik, Harmonik, Formsatz, Instrumentierung (siehe Tanz- Marsch- Unterhaltungs- und Popularmusik) sind der Grund dafür, dass heutzutage  Musikformen integriert wurden, die nahezu ganz von der traditionellen afroamerikanischen Ursprünglichkeit losgelöst sind. Die Entwicklung des Jazz vollzog sich summa summarum wie folgt: New Orleans Jazz (ab 1905), Dixieland Jazz (ab 1910), Chicago Jazz (ab 1919), Swing (ab 1926), eine der populärsten Stilrichtungen der Jazzgeschichte, nebenbei bemerkt, sowie Bebop (ab 1940), Latin Jazz (ab 1947), Cool Jazz (ab 1948), Hard Bop (ab 1955), Free Jazz (ab 1958), Jazz Fusion (ab 1968) und viele weitere, die ihre Weiterführung im zeitgenössischen Stil fanden.